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    Antike

    Spiele die dem Handball ähnlich sind, wurden bereits in der Antike in der ganzen Welt gespielt. So berichtete „Homer“ bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. In seiner „Odyssee“ vom Uraniaspiel der Griechen. 130-200n. Chr. Berichtete der Arzt „Claudius Galenus“ von einem Ballspiel der Römer namens „Harpaston“. Eine weitere Nennung wurde durch den Minnesänger „Walter von der Vogelweide“ (1170-1230) geschichtlich hinterlassen. Er Rühmte in einem seiner Lieder ein Fangspiel.

    Feldhandball

     

    Als Wiege des Handballs gilt Deutschland. 1917 legt der Deutsche Max Heiser die ersten Regeln fest. Das erste Handball-Länderspiel (1925) der Männer findet auf dem Feld statt, zwischen den Teams Deutschlands und Österreichs.

    Erstmals olympisch ist das Handballspiel 1936 in Berlin. Das Turnier wird auf einem Fussballfeld ausgetragen. Überhaupt dominiert zu dieser Zeit der Feldhandball. Insgesamt nahmen 6 Mannschaften an dem Turnier teil. Das Endspiel wurde vor 100.000 Zuschauern im Berliner Olympiastation ausgetragen. Es ergab sich folgende Rangliste:

    1. Platz: Deutschland
    2. Platz: Östereich
    3. Platz: Schweiz

    Der Chronist schrieb damals:

    „Scheinbar unermüdliche Stürmer aller Feldhandball-Mannschaften zogen das Publikum in ihren Bann. Es waren an die 100.000 Menschen, die mit Begeisterung von dem grossen Oval auf das Fussballfeld starrten.“

    Eine Szene aus dem Spiel Österreich gegen Ungarn. Hier zu sehen ein Strafwurf für Ungarn.

    Nach dem Krieg gehört Feldhandball für einige Jahrzehnte nicht mehr zum olympischen Programm.

    Spielarten

    Feldhandball wird auf Rasen gespielt, wobei es zwei verschiedene Möglichkeiten gibt.

    Grossfeldhandball

    Diese Art ist heute nicht mehr üblich. Früher war diese Art des Handballspielens allerdings populär. Hier wird auf einem Feld gespielt, das einem Fussballplatz entspricht (Länge 90-100 m; Breite 55-65 m). Gespielt wird mit zwei Mannschaften, die jeweils 13 Spieler umfassen, wobei 2 Spieler sogenannte Auswechselspieler sind, die nach bestimmten Regeln jederzeit eingesetzt werden können. Eine Mannschaft auf dem Feld besteht also aus 10 Feldspielern, sowie einem Torwart, der im 7,32 m mal 2,44 m grossen Tor oder im Torraum steht. Der Torraum wird geschaffen, indem vor dem Tor in 13 m Abstand von der Mitte des Tores (Torlinie) ein Halbkreis gezogen wird. Dann gibt es noch einen 14 m von der Tormitte entfernten kurzen Strich, der die Wurfmarke für einen Strafwurf (14 m) darstellt. Das Spielfeld wird durch zwei den Torlinien parallelen Linien, je 35 m vor dem Tor, in drei Spielfeldabschnitte (2 Torraumabschnitte und 1 Mittelabschnitt) eingeteilt. Die Markierung der Spielfeldabschnitte erfolgt mit einer Linie und mit Fahnen an den Seitenlinien. Jedes Spielfelddrittel darf nur mit höchstens 6 Spielern einer Mannschaft (Torwart nicht mitgerechnet) betreten werden. Geschieht dies dennoch, erhält die gegnerische Mannschaft einen Freiwurf. Die Regeln weichen von den Regeln des Hallenhandballs auch in anderen Punkten ab.

    Kleinfeldhandball

    Diese Art ist heute durchaus noch üblich, allerdings nur auf speziellen Turnieren im Sommer oder aus Spass. Hier wird auf Rasenfeldern von der Grösse des Hallenfeldes gespielt und auch die Regeln entsprechen denen des Hallenhandballs.

    Hallenhandball

    In vielen Ländern der Welt breitete sich der Feldhandball rasant aus, nur im Norden Europas verlief diese Entwicklung zögernd, und das aus verständlichem Gründen: die klimatischen Bedingungen in Schweden, Dänemark und Finnland engten die Zeit, in der auf dem Grossfeld gespielt werden konnte, doch sehr ein. Diese Länder halfen sich dadurch, dass sie das Handballspiel kurzerhand in überdachte Spielfelder - also in grosse Sporthallen - verlegten. Mit den Regeln des Feldhandballs kam man in der Halle aber nicht mehr zurecht. Das Spielfeld musste verkleinert, angepasst und verändert werden. Die Unabhängigkeit vom Wetter brachte den Spielern zusätzliche Sicherheit und dies bewirkte, dass die Spielszenen abwechslungs-, trickreicher und raffinierter wurden. Auch das Tempo spielte eine immer grössere Rolle. Schweden und Dänemark bewiesen, dass ohne störende Witterungseinflüsse im Handball alles möglich war und ist. Die Entwicklung des Feldhandballs, der gerade erst populär geworden war, erhielt dadurch einen argen Dämpfer, dies vorallem in den 1960 Jahren. Zwar wurden der Feld- und der neue Hallenhandball zunächst gleichwertig behandelt. Doch im Laufe der Zeit zeigte die Entwicklung immer mehr zum Hallenhandball. Höhepunkt ware die Anerkennung des Spiels als olympische Disziplin. Bei der Olympiade in München 1972 gab es die letzte Klärung. Wer nun von Handball sprach, meinte Hallenhandball. So verblasste der Stern des Feldhandballs allmählich. Bereits 1966 fand die letzte Weltmeisterschaft im Feldhandball statt.

    Als starke Nationen im Hallenhandball in den 1980er Jahren zählen Deutschland, Russland (ehem. UdSSR), Dänemark, Schweden, Ungarn, Frankreich, Spanien und die Nachfolgestaaten Jugoslawiens, insbesondere Kroatien,Serbien und Montenegro.

    Beachhandball

    Beachhandball stammt vom Hallenhandball ab und erfreut sich der Popularität seit ca. 1995. Wiederum war Deutschland Vorreiter dieser Trendsportart.

    Beachhandball ist eine sehr attraktionsgeladene Funsportart. Schnelligkeit, Akrobatik, Ausdauer, Dynamik kennzeichnen diese Trendsportart.

    Alle zwei Jahre findet eine Europameisterschaft im Beachhandball statt. Bis anno gab es schon drei Durchführungen.

    National werden in den meisten Ländern Beach-Masters durchgeführt. Die European Beach Tour gehört ebenfalls zum jährlichen Veranstaltungskalender.

    Chronik

    Jahr   Vorkommnis
    8. Jh.v.Chr.   „Homer“ berichtete bereits in seiner „Odyssee“ vom Uraniaspiel der Griechen, dass eine Handballähnliche Spielweise hatte.
    ~130 Jh.n.Chr.   Berichtete der Arzt „Claudius Galenus“ von einem Ballspiel der Römer namens „Harpaston“.
    ~1170   Eine weitere Nennung wurde durch den Minnesänger „Walter von der Vogelweide“ (1170-1230) geschichtlich hinterlassen. Er Rühmte in einem seiner Lieder ein Fangspiel.
    1906   Wurde die Sportart "Torball" ins leben gerufen, dies ist der Vorgänger vom Feldhandball
    1915   Oberturnwart Max Heiser (1879–1921) führt in Berlin Torball für Frauen ein.
    1917   Am 29. Oktober wird festgelegt, dass Torball künftig Handball heissen soll, der Ball hatte 71 cm Umfang. Es wurde auf einem Fussballfeld gespielt und daher „Grossfeldhandball“ genannt.
    1919   Turnlehrer Carl Schelenz (1890–1956) führte den Drei-Schritt-Rhythmus ein.
    1925   Erstes Länderspiel findet statt, es spielten Deutschland gegen Österreich. Österreich gewann damals 3 : 6.
    1928   Gründung des ersten Internationalen Handballverbandes. Damals waren elf Länder vertreten.
    1936   Die erste Olympia Teilnahme der Sportart Feldhandball in Berlin.
    1935   Die Länderspiel-Premiere in der Halle bestritten Dänemarks Männer gegen die Schweden.
    1966   Letzte Weltmeisterschaft im Feldhandball
    1972   Hallenhandball wurde in München (D) olympisch. Zum Auftakt holte Jugoslawien die Goldmedaille.
    1995   Der Beachhandball gewinnt zunehmend an Popolarität. Als Ursprungslang gilt Deutschland
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